Grundschule Oberschleißheim

in der Parksiedlung

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Leistungsmessung

Formen der Leistungserhebung

  • mündliche Leistungserhebungen, z. B. Vortrag, Buchvorstellung, Argumentationen, Präsentation von Arbeitsergebnissen
  • praktische Leistungserhebungen, z. B. Darstellungen, Konstruktionen, darstellendes Spiel oder Rollenspiel, Schülerversuche
  • schriftliche Leistungserhebungen, z. B. Probearbeiten, Texte (erzählend, informierend, argumentierend), Sachkarteien, Grafiken, Zeichnungen
  • mehrdimensionale Schülerprodukte, Leistungserhebungen, z. B. Lernplakat, Portfolio, Lapbook

Qualitätsanforderungen an Leistungserhebungen

Leistungserhebungen
  • orientieren sich an den Kompetenzerwartungen des LehrplanPLUS
  • beziehen sich stets auf den vorangegangenen Unterricht in der konkreten Klasse
  • berücksichtigen alle Anforderungsbereiche der KMK Bildungsstandards in einem ausgewogenen Verhältnis, d. h. sie beinhalten auch Fragestellungen, in denen etwas zu reflektieren oder zu beurteilen ist, nicht nur Aufgaben, bei denen Wissen oder Begriffe zu reproduzieren sind
  • berücksichtigen verschiedene Zugänge bzw. Aufgabenformate
  • beinhalten Zielklarheit („Was wird hier verlangt?“)
  • sind in ihrer Bewertung transparent (Punktevergabe und Kriterien bei jeder Aufgabe, Punkteverteilung je nach Anforderungsbereich)
  • basieren auf schulinternen Vereinbarungen

Bei schriftlichen, mündlichen und praktischen Leistungserhebungen, ebenso wie bei mehrdimensionalen Schülerprodukten, die bewertet werden, müssen die folgenden
Voraussetzungen beachtet werden:
  • Rechtliche Vorgaben werden eingehalten (Dokumentation mit Datum und Inhalt).
  • Methoden, Arbeitsformen und Aufgabenformate sind bekannt.
  • Die Eltern sind über die Bedingungen informiert. Die Arbeiten werden im Unterricht und nicht zu Hause durchgeführt. Zeiträume und Materialien werden in der Schule zur Verfügung gestellt. Auch Vorbereitungen für Vorträge (z. B. Referat), die bewertet werden, müssen in der Schule stattfinden.
  • Kompetenzerwartungen und Kriterien der Bewertung werden vorher den Schüler innen und Schülern offen gelegt und erklärt, am besten auch schriftlich fixiert, z. B. Bewertungskriterien für einen mündlichen Vortrag.
  • Der zeitliche und inhaltliche Umfang ist angemessen. Die Bewertungen von Leistungen in Bezug auf Kompetenzerwartungen sind nicht abhängig vom Umfang oder zeitlichen Rahmen einer Leistungserhebung. Den Schülerinnen und Schülern wird ausreichend Zeit gewährt, um ihre Leistungen individuell zeigen zu können.

Anmerkung
Die Informationen zur Leistungsmessung sind der Handreichung „Kompetenzorientierter Unterricht: Leistungen beobachten- erheben – bewerten“, erstellt vom Institut für Schulqualität und Bildungsforschung München (ISB), entnommen. Die Handreichung kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
https://www.isb.bayern.de/grundschule/uebersicht/kompetenzorientierter-unterricht/